Wir freuen uns, bekannt zu geben, dass unser Team bei CHEMIE + WASSER Lohbeck GmbH zwei neue Mitglieder gewonnen hat, die derzeit intensiv eingearbeitet werden. Diese frischen Kräfte bringen neue Energie und Perspektiven in unser Unternehmen.
Der erste neue Kollege wird ein neues Gebiet im Außendienst übernehmen. Seine Aufgabe wird es sein, unsere Kunden vor Ort zu betreuen und sicherzustellen, dass sie die bestmögliche Unterstützung und Service erhalten. Mit seiner Expertise und seinem Engagement wird er dazu beitragen, unsere Präsenz in der Region zu stärken und unsere Kundenbeziehungen weiter auszubauen.
Der zweite Kollege wird ebenfalls im Außendienst starten, um wertvolle Erfahrungen in der Kundenbetreuung zu sammeln. Nach dieser Einarbeitungsphase wird er jedoch in den Innendienst wechseln. Dort wird er gemeinsam mit anderen Kollegen an der Erarbeitung technischer Behandlungsvorschläge arbeiten. Seine Erfahrungen im Außendienst werden dabei eine wertvolle Grundlage für die Entwicklung effektiver Lösungen und Strategien sein.
Wir sind überzeugt, dass beide Kollegen eine Bereicherung für unser Team sind und freuen uns auf die Zusammenarbeit. Willkommen an Bord!
Gemeinsam mit der Firma eNeG und weiteren Partnerunternehmen laden wir herzlich ein zum:
Wissen rauf – Emissionen runter!
Die Energieversorgung der Zukunft gemeinsam gestalten.
Wir würden uns freuen, Sie zu unserer Veranstaltung begrüßen zu dürfen, um uns zu den spannenden Themen und Herausforderungen der Zukunft austauschen zu können.
Seit mehr als fünf Jahren ist Frau Bigge als Servicetechnikerin im Außendienst der CHEMIE+WASSER Lohbeck GmbH tätig. Engagiert und zuverlässig ist sie immer zur Stelle. Im Jahr 2019 begann Frau Bigge die Weiterbildung im berufsbegleitenden Fernstudium zur staatl. gepr. Technikerin der Fachrichtung Umweltschutztechnik, Schwerpunkt Nachhaltige Energietechniken, mit einer Dauer von 42 Studienmonaten.
Als Arbeitgeber freuen wir uns über den Fortbildungswillen unserer Mitarbeiterin und unterstützten Frau Bigge mit all unseren Kräften. Eine Weiterbildung erfordert sehr viel Selbstdisziplin und Zeit. Neben der praktischen Arbeit, mussten unter anderem die theoretischen Inhalte durch regelmäßiges „Büffeln“ angeeignet werden.
Ein Einsatz, der sich gelohnt hat
Frau Bigge hat ihre Prüfung zur staatl. gepr. Technikerin mit Bravour bestanden!
Sie wird uns nun auch in diesem Bereich fachkundig unterstützen. Wir gratulieren ihr ganz herzlich und freuen uns mit ihr über den tollen Erfolg. Frau Bigge wird ab 01.07.2023 als Gebietsleiterin tatkräftig unsere Kunden betreuen und unterstützen.
Wir freuen uns auf eine weiterhin gute und erfolgreiche Zusammenarbeit mit Frau Bigge.
Es gratulieren im Namen der CHEMIE+WASSER Lohbeck GmbH der kaufmännische Geschäftsführer Niclas Lohbeck (l.), der Vertriebsleiter Jens Engelmann (m.) und der technische Geschäftsführer Gunter Trappiel (r.).
Bei einem Kunden aus dem Bereich der Lebensmittelindustrie/Speiseölherstellung wurden im Dezember 2022 drei von fünf Dampfkessel der wiederkehrenden inneren Prüfung nach Druckgeräteverordnung unterzogen.
Dampfkesselsystem:
5 Dampfkessel
Druckstufe: 22 bar
Zusatzwasser: Permeat
Besonderes Interesse galt hierbei dem Zustand eines Kessels aus der Reserve mit geringen Lauf- und damit Dampfproduktionszeiten. Bei dieser Betriebsweise mit überwiegenden Standzeiten ist die Einhaltung der Alkalität und des Überschusses an Sauerstoffbinder im Kesselwasser von entscheiden-der Bedeutung, um Korrosion aufgrund des Stillstands (Stillstandskorrosion) vorzubeugen.
Das Ergebnis sowohl der erweiterten Festigkeitsprüfung in Form einer Druckprobe als auch die darauffolgende Begehung des Kesselkörpers durch einen Sachverständigen des TÜV und unserem Außendienst war eindeutig positiv. Es konnten keine Beschädigungen, Korrosionsansätze oder Beläge festgestellt werden. Das Konditionierungskonzept von CHEMIE + WASSER Lohbeck GmbH in Verbindung mit Serviceeinsätzen der CWL hat sich auch bei diesem Kunden als sehr erfolgreich gezeigt.
Eckanker im Bereich der Wasserlinie
Dieses positive Erscheinungsbild des Kessels reiht sich ein in eine Abfolge von inneren Prüfungen ohne Beanstandungen seit über 10 Jahren. Die anderen zwei geprüften Kessel erhielten ebenfalls ohne Beeinträchtigungen bei sehr gutem Zustand die weitere Betriebserlaubnis.
Rauchrohr entlang der Wasserlinie
Sollte bei Ihnen die innere Prüfung durch den TÜV nicht mit einem solch guten Ergebnis ausgegangen sein, dann freuen wir uns auf Ihre Kontaktaufnahme. Durch den CWL-Check erhalten Sie eine optimale Beratung und Konzepterarbeitung. Ziel ist es, künftige Kesselrevisionen ohne Auflagen und mit minimalen Stillstandszeiten durchzuführen.
Restsauerstoff und freie Kohlensäure im Speisewasser führen zur Korrosion, beginnend im Speisewasserbehälter, den angeschlossenen Rohrleitungen, dem Dampfkessel und letztlich dem gesamten Dampf- und Kondensatnetz. Wobei häufig das erste Opfer der Economiser zur Speisewasservorwärmung ist.
Mit dem Einsatz unserer Konditionierungsmittel schützen Sie optimal den gesamten Wasserkreislauf Ihrer Dampfkesselanlage. Daher sind in unseren Produkten neben Inhibitoren, die das gesamte Dampfsystem schützen, auch Restsauerstoffbinder enthalten.
Die chemische Konditionierung des Speisewassers ist als eine wichtige Ergänzung zu einer funktionierenden Wasseraufbereitung zu sehen, um die geforderten Richtwerte an das Speisewasser einzustellen. Der Fokus sollte zuerst auf der apparativen Wasseraufbereitung liegen. Wir erleben dabei sehr häufig, dass zwar in erster Linie an die Wasserenthärtungsanlagen und Entsalzungsanlagen, wie zum Beispiel dem Einsatz von Ionenaustauschern und Umkehrosmose-Anlagen gedacht wird.
Ein wichtiger Bestandteil der apparativen Wasseraufbereitung ist aber auch die Speisewasserentgasung, bestehend aus dem Speisewasserbehälter mit Dampflanze und Entgaserdom.
Die Entgasung des Speisewassers trennt den im zurückgeführten Kondensat und Zusatzwasser enthalten Sauerstoff und das freie Kohlendioxid (CO2) vom Speisewasser. Dieser Vorgang wird durch das Aufkochen auf eine Temperatur von über 102 °C bei einem Überdruck von ca. 0,25 bar im Entgaserdom erreicht. Das Erhitzen des Speisewassers erfolgt durch das Gegenstromprinzip von Heizdampf und Speisewasser. Dabei ist es wichtig, dass zu jeder Zeit ausreichend Heizdampf im Entgaserdom zur Verfügung steht und ein geringer Anteil über das Brüdenventil abgeführt wird (Fegedampf). Dieser Fegedampf kann zur Reduzierung von Energieverlusten durch einen Brüdenwärmetauscher geleitet werden; jedoch darf die Brüdenleitung keinesfalls geschlossen werden.
Und genau dieser Prozess ist häufig gestört und die Ursache für eine „Teilentgasung“, wobei das Speisewasser nicht mehr die Temperatur von 100 °C erreicht. Und hier sind die Ursachen in den meisten Fällen auf zwei Probleme zurückzuführen. Das ist zum einen eine nicht funktionierende druckgeregelte Heizdampfzufuhr und in der Folge das Absinken des Entgaserdrucks sogar bis auf Atmosphärendruck. In vielen Fällen können wir unseren Kunden helfen, diese Heizdampfregelung zu stabilisieren. Zudem zeigt sich in der Praxis, dass der Entgaser mit der Zusatzwasser-Nachspeisung regelrecht geflutet wird; hier sind die Schaltpunkte der Niveauregulierung zu prüfen und gegebenenfalls die Nachspeisung zu drosseln oder kontinuierlich zu regeln.
Ein zweiter Grund sind Schäden im Aufbau des Speisewasserentgasers.
Zum Beispiel:
beschädigte Rieseleinsätze im Entgaserdom
verstopfte oder beschädigte Impulsleitungen zur Druckregelung
geschlossene oder defekte Brüdenventile
und beschädigte Heizdampflanzen im Speisewasserspeicher
Im letzten Punkt muss man sagen, dass diese Lanzen und Dampfdüsen konstruktiv bedingt mit der Zeit auswaschen, durch Wasserschläge abreißen oder die vorgesehenen Perforationen an den Rohren zerstört sind.
ausgewaschene Dampfdüsen nach 10-jährigem Betriebeinseitiges Eindüsen von Dampf in den Speisewasserentgaser
Darauf sollten Sie achten:
Es gibt auch konstruktive Fehler, wie das Eindüsen von Heizdampf anstatt einer flächigen Verteilung im gesamten Speicher. Oder Heizdampfleitungen, die direkt unterhalb des Entgaserdoms installiert sind. In beiden Fällen kann dann das vorgehaltene Wasser im Speisewasserspeicher nicht den technischen Möglichkeiten entsprechend aufbereitet werden. Ähnliche Probleme sind bei einer temperaturgeregelten Entgasung zu beobachten. Wobei hier die Temperaturfühler im Speisewasserbehälter installiert sind und die Regelung nur sehr spät auf Prozessänderungen im Entgaserdom reagieren kann. Zudem sind die Mess- und Regelabweichungen auf der Siedelinie des Wassers nicht effektiv zu kompensieren.
Lassen Sie es nicht erst so weit kommen!
Führen Sie bei den regelmäßig anstehenden Kesselrevisionen eine innere Besichtigung des Speisewasserbehälters und des Entgasers durch. Somit können Sie beim nächsten geplanten Stillstand handeln und Kosten sparen.
Es gilt der Grundsatz: „Erst die Technik, dann die Chemie“
Die Wasseradditive sollten über Dosierlanzen direkt in die Wasserphase des Speisewasserbehälters dosiert werden. Damit stellen Sie sicher, dass diese mit dem Speisewasser optimal vermischt werden und ihre Wirkung bereits an dieser Stelle beginnt. Dosierlanzen sind Bestandteil des CWL-Konzeptes und können auch nachträglich in den Speisewasserbehälter eingebracht werden.